Arzneimittelrückstände im Trinkwasser sind nach Ansicht von Umweltexperten ein wachsendes Problem. Zehn Wirkstoffe seien mehrfach nachgewiesen worden, darunter diverse Schmerzmittel und Röntgenkontrastmittel, sagt der Toxikologe Dr. Hermann Dieter vom Umweltbundesamt. Der berühmte Lehrsatz des französischen Chemikers Lavoisier von der Erhaltung der Masse bekommt, wenn es um das wichtigste Lebensmittel überhaupt geht, eine besondere Bedeutung: Nichts geht verloren, belastet aber zusehends unser Trinkwasser.
Zehn Wirkstoffe - darunter Bezafibrat (zur Senkung der Blutfettwerte), Diclofenac (Schmerzmittel und Entzündungshemmer), Ibuprofen (Schmerzmittel), Antibiotika und Röntgenkontrastmittel - seien mehrfach im Wasser gefunden worden, bestätigt Hermann Dieter vom Umweltbundesamt.
Arzneimittel gelangen auf vielen Wegen in den Wasserkreislauf
Beispiel Diclofenac: Rund 90 Tonnen des Schmerzmittels werden jährlich in Deutschland verbraucht. Allerdings verlassen 70 Prozent des Wirkstoffes des Körpers wieder auf natürlichem Wege – und gelangen dabei ins Abwasser. So gelangen etwa 63 Tonnen Diclofenac über den Urin in den Wasserkreislauf. Trinkt ein Mensch sein Leben lang durchschnittlich zwei Liter Wasser täglich, verbraucht er in 80 Jahren über 50.000 Liter Wasser. Wie viele Medikamentenrückstände er dabei aufnimmt, lässt sich kaum berechnen.
Rein gar nichts weiß man über mögliche Reaktionen, treffen alle Rückstände der rund 3.000 in Europa zugelassenen Medikamente aufeinander. Allerdings weiß man aus der Tierwelt, dass bei Fischen etwa, die an Kläranlagen-Ausgängen leben, nach Östrogen-Aufnahme (Ethinylestradiol aus der Antibabypille) Geschlechts-Umwandlungen beobachtet wurden.
Ein Problem ist aber nach Meinung des Bundesumweltamtes auch, dass unwissende oder allzu bequeme Verbraucher nicht eingenommene oder abgelaufene Medikamente einfach in der Toilette entsorgen. Und ein weiteres Problem ergibt sich dank der intensiven Tierhaltung: Aufgrund der Güllebehandlung der Wiesen und Felder entsteht eine zusätzliche Belastung mit Medikamenten aus der Tiermedizin – Antibiotika, Hormone usw. Bei der Fischzucht werden Antibiotika und Wurmmittel direkt in Oberflächengewässer eingeleitet.
Forschungsbedarf vorhanden
Zwar seien die nachgewiesenen Mittel im Trinkwasser zwischen 100 und eine Million Mal niedriger als die verschriebene Tagesdosis, erklärt Dieter. Das bedeute aber nicht, dass sie unbedenklich seien: "Eine Quantifizierung des Risikos auf einer wissenschaftlich fundierten Grundlage ist noch nicht möglich. Ich sehe hier unbedingt mehr Forschungsbedarf.“
Vor allem die Wirkung, die sich ergeben könne, wenn Verbraucher viele Jahre lang mehrere Wirkstoffe gleichzeitig in geringen Konzentrationen über das Trinkwasser zu sich nähmen, sei noch unklar. Verbesserte Analysemethoden würden künftig wohl Rückstände weiterer Arzneien zutage fördern. Da die Lebenserwartung steigt und es immer mehr Arzneien ohne Rezeptpflicht erhältlich sind, wird dem Toxikologen zufolge auch die Anzahl der eingenommenen Medikamente zunehmen.
14. April 2012
11. April 2012
1000 Kinder sangen Lieder bei der Feier für sauberes Trinkwasser
Eine Delegation weihte in Ombeyi/Kenya Trinkwasser -Brunnen ein – Helfer aus Deutschland unterstützten das Projekt mit 19 000 Euro
Sauberes Wasser: Mit Hilfe der Unterstützung aus Stetten und Wiesenfeld konnte im kenianischen Ombei ein Brunnen übergeben werden, der mehr als 2000 Menschen in der Gemeinde mit Trinkwasser versorgt.
Eine Abordnung des Waisenkinder-Hilfsprojektes Ombeyi/Kenya aus Stetten und Wiesenfeld besuchte bei seiner Kenia-Reise den 3000 Einwohner zählenden Ort Ombeyi, insbesondere die Kiari-Frauen, die seit mehreren Jahren mit Unterstützung aus Karlstadt elternlose Kinder versorgen.
Höhepunkt der Reise war die offizielle Übergabe eines 120 Meter tiefen Brunnens und Zisternen mit einem Fassungsvolumen von 24 Kubikmetern auf dem Gelände der Secondary School von Ombeyi. Der Brunnen versorgt künftig nicht nur diesen Ort, sondern auch weitere in der Region. Welchen Stellenwert der Brunnen in dieser Region hat, wurde durch die Anwesenheit von Vertretern von Regierung, Gemeinde, Lehrern, Elternsprechern sowie der Geistlichkeit deutlich. Nahezu 1000 Kinder und Jugendliche sangen Lieder und trugen Gedichte zum Thema „sauberes Trinkwasser“ vor.
Außerdem führten die deutschen Delegationsmitglieder Monika Wurm, Theo Dittmaier und Bernd Schmitt zahlreiche Gespräche mit den Kiari-Frauen und Vertretern der Schulen Ombeyis, wobei Vereinbarungen zum Ernährungsprogramm der etwa 120 Kinder in den zehn Kiari-Familien, zur finanziellen Förderung der Berufsausbildung sowie der Beschaffung von Schulmaterial, über eine Krankenversicherung, eine Partnerschaft der Kindergärten von Ombeyi und Retzstadt und über eine Beteiligung an der Finanzierung zur Erneuerung der Toilettenanlagen der Schulen getroffen wurden.
Vom Brunnen wurden Verbindungsleitungen zum Kindergarten, zur Grundschule sowie zur weiterführenden Schule gelegt. Zudem läuft das Wasser auch zum Projektgrundstück der Kiari-Frauen sowie zum Marktplatz, wo somit sauberes Trinkwasser für geringes Entgelt zu haben ist.
In ihren Reden bedankten sich die Vertreter der Gemeinde, der Schule sowie Elternsprecher für die weitreichende Finanzierung der Brunnenanlage durch die vom deutschen Projektteam organisierten Spendengelder. Gesundheitliche Gefahren wie Typhus, die beim Benutzen und Trinken des mit Bakterien belasteten Wassers aus dem Fluss aber auch aus den Flachbrunnen entstehen, sind jetzt deutlich verringert, die Kinder werden weniger krank und ihre Schulleistungen haben sich nachweislich verbessert.
Für den Bau des Tiefbrunnens mussten 22 000 Euro aufgebracht werden, dazu trugen die deutschen Helfer 19 000 Euro bei. Den Rest finanzierte die kenianische Regierung auf Vermittlung des stellvertretenden Ministers für Bildung und Unterricht.
In seiner Rede übermittelte Theo Dittmaier vom Kenya-Team in seiner Eigenschaft als einer der Bürgermeister Karlstadts herzliche Grüße aus Deutschland, insbesondere von der Stadt Karlstadt. Dabei hob er die Bedeutung des Trinkwassers auf unserem Planeten hervor: „Sauberes Trinkwasser ist eines der höchsten Güter unserer Welt“, sagte er. Um Wasserrechte zu bekommen, habe es sowohl im Großen wie auch im Kleinen schon viele Auseinandersetzungen gegeben. Das deutsche Projektteam aus Stetten und Wiesenfeld hoffe, dass in Ombeyi kein Streit um das saubere Trinkwasser aus dem Brunnen entstehe.
Sauberes Wasser: Mit Hilfe der Unterstützung aus Stetten und Wiesenfeld konnte im kenianischen Ombei ein Brunnen übergeben werden, der mehr als 2000 Menschen in der Gemeinde mit Trinkwasser versorgt.
Eine Abordnung des Waisenkinder-Hilfsprojektes Ombeyi/Kenya aus Stetten und Wiesenfeld besuchte bei seiner Kenia-Reise den 3000 Einwohner zählenden Ort Ombeyi, insbesondere die Kiari-Frauen, die seit mehreren Jahren mit Unterstützung aus Karlstadt elternlose Kinder versorgen.
Höhepunkt der Reise war die offizielle Übergabe eines 120 Meter tiefen Brunnens und Zisternen mit einem Fassungsvolumen von 24 Kubikmetern auf dem Gelände der Secondary School von Ombeyi. Der Brunnen versorgt künftig nicht nur diesen Ort, sondern auch weitere in der Region. Welchen Stellenwert der Brunnen in dieser Region hat, wurde durch die Anwesenheit von Vertretern von Regierung, Gemeinde, Lehrern, Elternsprechern sowie der Geistlichkeit deutlich. Nahezu 1000 Kinder und Jugendliche sangen Lieder und trugen Gedichte zum Thema „sauberes Trinkwasser“ vor.
Außerdem führten die deutschen Delegationsmitglieder Monika Wurm, Theo Dittmaier und Bernd Schmitt zahlreiche Gespräche mit den Kiari-Frauen und Vertretern der Schulen Ombeyis, wobei Vereinbarungen zum Ernährungsprogramm der etwa 120 Kinder in den zehn Kiari-Familien, zur finanziellen Förderung der Berufsausbildung sowie der Beschaffung von Schulmaterial, über eine Krankenversicherung, eine Partnerschaft der Kindergärten von Ombeyi und Retzstadt und über eine Beteiligung an der Finanzierung zur Erneuerung der Toilettenanlagen der Schulen getroffen wurden.
Vom Brunnen wurden Verbindungsleitungen zum Kindergarten, zur Grundschule sowie zur weiterführenden Schule gelegt. Zudem läuft das Wasser auch zum Projektgrundstück der Kiari-Frauen sowie zum Marktplatz, wo somit sauberes Trinkwasser für geringes Entgelt zu haben ist.
In ihren Reden bedankten sich die Vertreter der Gemeinde, der Schule sowie Elternsprecher für die weitreichende Finanzierung der Brunnenanlage durch die vom deutschen Projektteam organisierten Spendengelder. Gesundheitliche Gefahren wie Typhus, die beim Benutzen und Trinken des mit Bakterien belasteten Wassers aus dem Fluss aber auch aus den Flachbrunnen entstehen, sind jetzt deutlich verringert, die Kinder werden weniger krank und ihre Schulleistungen haben sich nachweislich verbessert.
Für den Bau des Tiefbrunnens mussten 22 000 Euro aufgebracht werden, dazu trugen die deutschen Helfer 19 000 Euro bei. Den Rest finanzierte die kenianische Regierung auf Vermittlung des stellvertretenden Ministers für Bildung und Unterricht.
In seiner Rede übermittelte Theo Dittmaier vom Kenya-Team in seiner Eigenschaft als einer der Bürgermeister Karlstadts herzliche Grüße aus Deutschland, insbesondere von der Stadt Karlstadt. Dabei hob er die Bedeutung des Trinkwassers auf unserem Planeten hervor: „Sauberes Trinkwasser ist eines der höchsten Güter unserer Welt“, sagte er. Um Wasserrechte zu bekommen, habe es sowohl im Großen wie auch im Kleinen schon viele Auseinandersetzungen gegeben. Das deutsche Projektteam aus Stetten und Wiesenfeld hoffe, dass in Ombeyi kein Streit um das saubere Trinkwasser aus dem Brunnen entstehe.
2. April 2012
Trinkwasserpreis wird steigen
Der Wasserpreis in Bomlitz würde deutlich durch eine Entkalkung steigen.„Das ist hervorragendes Trinkwasser“
Es ist schon fast eine Art Glaubensfrage das die Wasserqualität Bomlitz als Inhalt hat.
Das objektiv härtere Wasser, dass nun seit fünf Jahren aus der Rotenburger Rinne entnommen wird, hat einen erhöhten Hydrogencarbonatwert, das ist Fakt. Dies führt nun zu stärkeren Kalkablagerungen in Küchengeräten und Küchenmaschinen, ist aber für den Menschen nicht schädlich.
Der Geschäftsführer der Stadt- und Wasserwerke Böhmetal erklärte bei einer öffentlichen Sitzung:
Das Thema beschäftigt die Menschen in Bomlitz schon seit einiger Zeit. Das Kalkproblem wurde in der Verbandsversammlung des Wasserversorgungsverbandes Bomlitz besprochen, es wurden Leserbriefe geschrieben und Unterschriften gesammelt.
Auf Grund dieser Geschehnisse hat die Kommunalpolitik beschlossen, dass sich etwas ändern soll. Die Kosten von rund einer Million Euro werden auf den Trinkwasserpreis aufgeschlagen.
Der Bauausschussvorsitzende Andreas Glück (SPD) hat dazu eine ganz persönliche Meinung:
Allerdings könnte der einzelne Verbraucher sich bei Fachunternehmen erkundigen, ob er sich kleine chemische Entkalkungsanlagen einbauen lässt.
Martin Hack versteht unterdessen die Diskussion nicht.
„Wir sprechen hier über hervorragendes Trinkwasser. Maßnahmen unsererseits wird es nicht geben, da das Wasser in vollem Umfang der Trinkwasserverordnung entspricht.“Sollte eine Entkalkung des Trinkwassers aus Bomlitz angedacht werden, so müssten die Endverbraucher die nötigen Investitionen tragen - diese würden, laut ersten Schätzungen, zusätzlich 90 Cent pro Kubikmeter Trinkwasser betragen.
Das Thema beschäftigt die Menschen in Bomlitz schon seit einiger Zeit. Das Kalkproblem wurde in der Verbandsversammlung des Wasserversorgungsverbandes Bomlitz besprochen, es wurden Leserbriefe geschrieben und Unterschriften gesammelt.
Auf Grund dieser Geschehnisse hat die Kommunalpolitik beschlossen, dass sich etwas ändern soll. Die Kosten von rund einer Million Euro werden auf den Trinkwasserpreis aufgeschlagen.
Der Bauausschussvorsitzende Andreas Glück (SPD) hat dazu eine ganz persönliche Meinung:
„Die Kosten für ein Membran-Filtrationsverfahren, um die Hälfte des Hydrogencarbonats zu entmineralisieren, sind zu hoch, als dass wir sie auf die Verbraucher umlegen könnten. Zumal es sich dann immer noch um Wasser des Härtegrades 2 handeln würde.“Auch für Bürgermeister Michael Lebid gibt es keine naheliegende Lösung.
„Es gibt keinen Knall, und dann kann man alles ändern. Wenn dann geht das nur sehr langfristig.“Die zentrale Entkalkung scheidet für ihn aus Kostengründen genauso aus wie der Wechsel des Versorgers.
„Man müsste zehn bis 15 Kilometer lange Leitungen bauen, um Wasser aus Oebrke oder Walsrode nach Bomlitz zu holen. Das kostet viel zu viel Geld“,so Lebid, der damit ganz auf der Linie von Martin Hack ist.
Allerdings könnte der einzelne Verbraucher sich bei Fachunternehmen erkundigen, ob er sich kleine chemische Entkalkungsanlagen einbauen lässt.
„Zum Thema individuelle Enthärtungsanlagen werden wir keine Empfehlung abgeben“, so Hack, „weil es sich damit um Eingriffe in die Wasserqualität handelt.“Großabnehmer Dow Wolff hat sich übrigens auch schon zu dem Thema geäußert: Das Unternehmen würde keine Erhöhung der Trinkwasserpreise akzeptieren, sondern das als vermeidbare Erhöhung der Produktionskosten betrachten.
Martin Hack versteht unterdessen die Diskussion nicht.
„Wir liefern hervorragendes Trinkwasser, das übrigens auch 70.000 Menschen im Landkreis Rotenburg und die Ortschaft Dorfmark beziehen.“
18. März 2012
Zur Qualität unseres Leitungswassers
Klar und frisch kommt das Wasser täglich aus der Leitung – so der erste Eindruck. Doch Leitungswasser kann auch mit Schadstoffen versetzt sein. Was fließt aus dem Hahn? Mit einem Wassertest können Sie sich Klarheit verschaffen.
Zähneputzen oder Duschen, Kaffee oder Nudeln kochen, Wäsche waschen oder den Fußboden wischen – Leitungswasser wird zu fast jeder alltäglichen Handlung gebraucht. Und sehr viele Menschen trinken auch das, was aus dem Hahn kommt. Schließlich sind die örtlichen Wasserwerke dazu verpflichtet, Wasser nach den Richtwerten der Trinkwasserverordnung aufzubereiten, abzugeben und laufend zu überwachen. Wenn das aber nicht geschieht, können Rückstände von Desinfektionsmitteln, landwirtschaftliche Düngereste oder Schwermetallrückstände die Qualität unseres Leitungswassers entscheidend beeinträchtigen.
Blei im Trinkwasser ?
Machen Sie einen Wassertest und lassen ihr Trinkwasser auf verschiedene Parameter untersuchen.
Zu einem der häufigsten Desinfektionsmittel gehört Chlor: Es wird eingesetzt, um z. B. die Verbreitung bakterieller Krankheiten wie Ruhr oder von Viruskrankheiten wie Hepatitis über das Trinkwasser zu vermeiden. Nach der geltenden Trinkwasserverordnung darf der Maximalwert von 0,05 Milligramm Chlor pro Liter nicht überschritten werden. Der regelmäßige Gebrauch von Leitungswasser, das über einen höheren Chloranteil verfügt, kann gesundheitliche Schäden für das Lungen- wie das Herz-Kreislauf-System bedeuten. Die Dosierung ist jedoch in der Regel so gering, daß der Verbraucher sie nicht mehr wahrnimmt. Auch zu hohe Rückstände von Pflanzenschutz- und Düngemitteln wirken schädlich für den menschlichen Organismus: Vor allem in Gebieten mit intensiver landwirtschaftlicher Nutzung kann der vorgeschriebene Maximalwert von 50 mg Nitrat pro Liter überschritten werden.
Machen Sie einen Wassertest und lassen ihr Trinkwasser auf verschiedene Parameter untersuchen.
Zu einem der häufigsten Desinfektionsmittel gehört Chlor: Es wird eingesetzt, um z. B. die Verbreitung bakterieller Krankheiten wie Ruhr oder von Viruskrankheiten wie Hepatitis über das Trinkwasser zu vermeiden. Nach der geltenden Trinkwasserverordnung darf der Maximalwert von 0,05 Milligramm Chlor pro Liter nicht überschritten werden. Der regelmäßige Gebrauch von Leitungswasser, das über einen höheren Chloranteil verfügt, kann gesundheitliche Schäden für das Lungen- wie das Herz-Kreislauf-System bedeuten. Die Dosierung ist jedoch in der Regel so gering, daß der Verbraucher sie nicht mehr wahrnimmt. Auch zu hohe Rückstände von Pflanzenschutz- und Düngemitteln wirken schädlich für den menschlichen Organismus: Vor allem in Gebieten mit intensiver landwirtschaftlicher Nutzung kann der vorgeschriebene Maximalwert von 50 mg Nitrat pro Liter überschritten werden.
17. März 2012
Weltwassertag 2012 – Führung im Klärwerk Fulda – Gläserzell
Fulda - Wasser ist Leben, Wasser zirkuliert ständig
im Wasserkreislauf. Benutztes Wasser – Abwasser – muss deshalb aufwändig
gereinigt und behandelt werden, um die gesunden Lebensgrundlagen zu
erhalten.In industrialisierten Ländern wie Deutschland ist das
fast selbstverständlich, für viele andere Länder führt der Mangel an
sauberem Wasser allerdings zu elementaren Problemen.
Der jährlich am
22. März stattfindende Weltwassertag möchte die Öffentlichkeit
nachhaltig sensibilisieren, dass der Zugang zu sauberem Trinkwasser
einen ganz besonderen Wert hat.
Die Vereinten Nationen haben den Weltwassertag dieses Jahr unter das Motto „Wasser und Nahrungssicherheit“ gestellt. Wasser ist ein Thema, mit dem sich der Abwasserverband Fulda Tag täglich beschäftigt. Unter anderem reinigt der Verband mit dem Klärwerk Fulda-Gläserzell – eines der größten Klärwerke in Nord- und Osthessen– jährlich mehr als 12 Milliarden Liter Abwasser. Wie das funktioniert erklärt der Abwasserverband Fulda gerne im Rahmen einer Führung durch das Klärwerk Gläserzell.
Führung
Die Führung findet anlässlich des Weltwassertages am Samstag, 23. März 2012 statt. Die Teilnehmerzahl ist aus Sicherheitsgründen begrenzt. Mit der telefonischen Anmeldung unter 0661-839750 bis einschließlich Donnerstag, 22. März 2012, erhalten Interessierte die weiteren Auskünfte, wie z.B. Führungsbeginn und Treffpunkt. Fulda, 16. März 2012
Die Vereinten Nationen haben den Weltwassertag dieses Jahr unter das Motto „Wasser und Nahrungssicherheit“ gestellt. Wasser ist ein Thema, mit dem sich der Abwasserverband Fulda Tag täglich beschäftigt. Unter anderem reinigt der Verband mit dem Klärwerk Fulda-Gläserzell – eines der größten Klärwerke in Nord- und Osthessen– jährlich mehr als 12 Milliarden Liter Abwasser. Wie das funktioniert erklärt der Abwasserverband Fulda gerne im Rahmen einer Führung durch das Klärwerk Gläserzell.
Führung
Die Führung findet anlässlich des Weltwassertages am Samstag, 23. März 2012 statt. Die Teilnehmerzahl ist aus Sicherheitsgründen begrenzt. Mit der telefonischen Anmeldung unter 0661-839750 bis einschließlich Donnerstag, 22. März 2012, erhalten Interessierte die weiteren Auskünfte, wie z.B. Führungsbeginn und Treffpunkt. Fulda, 16. März 2012
16. März 2012
Erneut Genusswarnung für das Tremsdorfer Trinkwasser / MWA spült Leitungsnetz
Das Tremsdorfer Trinkwasser verströmt derezit ganz besondere Duftnoten, eine Mischung aus Löungsmittelduft und Schlick. Die Bürger von Tremsdorf sind genervt und empfinden das Trinkwasser der Gemeinde als Zumutung.
„Es stinkt. Nach dem Waschen brennen meine Hände und mein Gesicht“,
sagt Rentnerin Regina Kammholz.
„So ein schlechtes Wasser hatten wir noch nie in Tremsdorf.“
Das Wasser ist seit ca. einer Woche nicht mehr genießbar, obwohl die Zuständige Firma, die
Seit gut einer Woche ist das Wasser in der
Gemeinde nicht mehr genießbar, auch wenn die Mittelmärkische Wasser- und
Abwasser GmbH (MWA) am Montag zunächst Entwarnung gab.
Bürgerproteste gegen das schlechte Trinkwasser brachte die MWA nun wieder dazu, Warnzettel an die Haushalte zu verteilen. Das Wasser ist bis auf unbestimmte Zeit nicht genießbar. Als Quelle der Verunreingung konnte MWA den Brunnen ausmachen und ließ Ihn abschalten. Als weiteren Schritt wird eine Wasserleitungsspülung durchgeführt. Der zweite Brunnen der Gemeinde ist aber in tadellosem Zustand.
Bürgerproteste gegen das schlechte Trinkwasser brachte die MWA nun wieder dazu, Warnzettel an die Haushalte zu verteilen. Das Wasser ist bis auf unbestimmte Zeit nicht genießbar. Als Quelle der Verunreingung konnte MWA den Brunnen ausmachen und ließ Ihn abschalten. Als weiteren Schritt wird eine Wasserleitungsspülung durchgeführt. Der zweite Brunnen der Gemeinde ist aber in tadellosem Zustand.
Duschen, Waschen und Essen zubereiten ist nicht möglich, aber die Anwohner sind bereits an die Benutzung mit Mineralwasserflaschen gewohnt.
Mangelnde Kommunikation wird der MWA vorgeworfen.Selbst zum Duschen und Haarewaschen ist das Wasser nicht geeignet, sagt Helga Schöttke. Seit vergangenen Freitag wäscht sie sich mit Tafelwasser aus dem Supermarkt. Auf ihrer Spüle stehen zehn leere 1,5-Liter-Flaschen – der Verbrauch von zwei Tagen. „Zum Haarewaschen braucht man fast zwei Flaschen“, sagt die Versicherungskauffrau.
Die MWA hatte Zettel mit Warnhinweisen gegen 15 Uhr in die Briefkästen stecken lassen.
„Zu dem Zeitpunkt waren die meisten Leute schon am Briefkasten“, sagt Helga Schöttke. Dass etwas mit dem Wasser nicht stimmte, bemerkte sie erst beim Frühstück:
„Mein Kaffee schmeckte seltsam.“ Die Unbedenklichkeitserklärung der MWA kommentiert sie mit den Worten: „Nichts ist in Ordnung.“
Jaromir Schneider Gemeindevertreter der Linken
fragt:
„Warum müssen erst die Bürger feststellen, dass ihr Wasser stinkt – müsste das nicht vorher auffallen?“
Mit der Bürgermeisterin Ute Hustig (Linke) war Schneider gestern Nachmittag von Haus zu Haus unterwegs, um die
Wasserqualität zu testen. Hustigs Fazit:
„Es riecht leicht muffig und schmeckt auch so.“
Hustig und Vertreter des MWA riefen noch am
Nachmittag das Gesundheitsamt des Kreises an. Die MWA will die
Tremsdorfer entschädigen für Mehrausgaben. Die Bürger sollten die Bons,
etwa für Wasserkäufe, einreichen.
15. März 2012
UN-Studie zum Weltwassertag 2012
Die UN warnt in einer aktuellen Studie davor dass in vielen Teilen der Welt die Versorgung mit Trinkwasser in Gefahr ist. Knapp eine Milliarde Menschen haben keinen oder schlechten Zugang zu sauberen Trinkwasser.
Als größtes Problem beschreibt der jüngste Weltwasserbericht der Vereinten Nationen, den Klimawandel, der aktuelle Bevölkerungsanstieg und der daraus resultierende Nahrungs- und Energiebedarf.
Einen immer größeren Teil des Trinkwassers beziehen wir laut der Weltwasserstudie aus dem Grundwasser, die aktuell die Hälfte des weltweiten Trinkwasserbedarfs deckt.
Diese Resourcen anzuzapfen bezeichnet die UN als „stille Revolution“ des 20. Jahrhunderts.
Eine genaue Erfassung der Wasserreserven und deren nachhaltigen Nutzen fordert die UN in Ihrem Weltwasserbericht.
„Weil Wasser preiswert und weit verbreitet ist, wird sein Gebrauch oft nicht direkt gemessen, sondern eher geschätzt.“Weltweit werden in etwa 80 Prozent des Brauchwassers nicht aufbereitet.
In Asien hätten auch geänderte Lebensgewohnheiten beim Konsum – etwa beim Umstieg vom Fahrrad aufs Auto – Einfluss auf den Wasserverbrauch:
„In den Schwellenländern könne der Wasserbedarf um 50 Prozent über die Werte von 2011 steigen.“In Asien, aber auch Schwarzafrika, könnten mehr als 40 Prozent der Länder im Jahr 2040 unter ernsthafter Trinkwasser-Knappheit leiden.
Quellen:
- Offizielle Webseite Weltwassertag
- Weltwasserbericht Englisch
- Alternativer Weltwassertag 2012 Marseille
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Grundwasser,
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Weltwassertag
14. März 2012
Trinkwasser wieder Keimfrei
Coliforme Keime sind wieder aus dem Trinkwasser der Gemeinden Otting und Fünfstetten entfernt, somit gilt das Leitungsnetz wieder als keimfrei.
Das Trinkwasser kann nun wieder direkt aus dem Wasserhahn verwendet werden. Die Abkoch-Anordnung des Gesundheitsamtes Donau-Ries wurde heute aufgehoben. Es konnte in letzter Zeit kein Keimbefall bei den Proben festgestellt werden. Im Fünfstettner Brunnen wurden jedoch nach wie vor Keime festgestellt und nachgewiesen, weiterhin wird hier mit Chlor versucht den Brunnen zu entkeimen. So soll das Leitungsnetz vor den Keimen, die beim Menschen Durchfall auslösen, geschützt werden.
Das Trinkwasser kann nun wieder direkt aus dem Wasserhahn verwendet werden. Die Abkoch-Anordnung des Gesundheitsamtes Donau-Ries wurde heute aufgehoben. Es konnte in letzter Zeit kein Keimbefall bei den Proben festgestellt werden. Im Fünfstettner Brunnen wurden jedoch nach wie vor Keime festgestellt und nachgewiesen, weiterhin wird hier mit Chlor versucht den Brunnen zu entkeimen. So soll das Leitungsnetz vor den Keimen, die beim Menschen Durchfall auslösen, geschützt werden.
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